Die Obernautalsperre Größte Wassergewinnungsanlage des Verbandes Die Breitenbachtalsperre Wasserlieferant seit 1956 Unser Trinkwasser Mehr Lebensqualität für unsere Region

Herzlich willkommen beim

Wasserverband Siegen-Wittgenstein!

Die Hauptaufgabe des Wasserverbands Siegen-Wittgenstein (WVS) ist die Gewinnung und Bereitstellung von Trinkwasser für die Kommunen und damit für die Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie in einigen Nachbargebieten. Dafür betreibt und unterhält der Wasserverband derzeit zwei Talsperren, mehrere Trinkwasseraufbereitungsanlagen, zahlreiche Hochbehälter und Pumpwerke sowie ein 333 km langes Leitungsnetz. Daneben kommen dem Wasserverband wichtige Aufgaben im Hochwasserschutz zu.

Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein ist aber auch ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region, der wichtige und teils außergewöhnliche und spannende Jobs anbietet.

Auf unseren Internetseiten finden Sie viele Informationen über unsere Arbeit, unsere regionale Verantwortung, die vielfältigen Anlagen des WVS und die abwechslungsreichen Berufsfelder in unserem Verband. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Weltwassertag am 22. März:

Wasser als Voraussetzung für Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit

„Where water flows, equality grows“: Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit – so lautet die Überschrift des diesjährigen Weltwassertages am 22. März. Mit dem Motto machen die Vereinten Nationen auf die enge Verbindung zwischen Wasserzugang, Gleichstellung und sozialer Gerechtigkeit aufmerksam. Die Botschaft dahinter ist einfach, aber entscheidend: der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht und eine Grundvoraussetzung für Gleichheit und nachhaltige Entwicklung. Wo sauberes Wasser für jeden erreichbar ist, entstehen Chancen für Bildung, wirtschaftliches Wachstum, gesellschaftliche Stabilität und eine gesunde Zukunft.

In Deutschland erscheint das selbstverständlich: Trinkwasser ist immer verfügbar und erfüllt hohe Qualitätsstandards. Doch diese Verlässlichkeit ist das Ergebnis engagierter Arbeit. Trinkwasserversorgung als zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge gelingt nur durch sorgfältige Planung, Investitionen in eine verlässliche Infrastruktur, nachhaltige Bewirtschaftung sowie den Schutz vorhandener Wasserressourcen, die nicht unendlich sind.

Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein hat diese verantwortungsvollen Aufgaben für die Region bereits vor mehr als 70 Jahren übernommen. Heute kümmern sich über 90 Beschäftigte darum, dass die Menschen in Siegen-Wittgenstein und Biedenkopf rund um die Uhr mit Trinkwasser in bester Qualität versorgt werden.

In anderen Regionen der Erde ist es um die Trinkwasserversorgung hingegen schlecht bestellt. Weltweit haben 1,8 Milliarden Menschen kein Trinkwasser an ihrem Wohnort. Frauen und Mädchen sind von diesem Problem besonders stark betroffen: in zwei von drei Fällen sind sie für die Wasserversorgung verantwortlich und verbringen täglich unzählige Stunden damit, Wasser von weit entlegenen Quellen zu holen – Zeit, die für Bildung, Beruf oder gesellschaftliche Teilhabe fehlt.

Sauberes Trinkwasser verändert Lebensrealitäten. Wenn Wasserleitungen bis ins Haus reichen oder Brunnen in erreichbarer Nähe liegen, gewinnen Menschen wertvolle Zeit und Sicherheit. Wasserpolitik ist daher immer auch Gerechtigkeitspolitik. Und jede Region, die verantwortungsvoll mit Wasser umgeht, leistet einen Beitrag zu einer gerechteren Zukunft. Denn Gleichberechtigung beim Wasser bedeutet auch, Ressourcen so zu bewahren, dass sie für alle reichen – heute und morgen und erst recht vor dem Hintergrund des Klimawandels, der inzwischen auch in Siegerland und Wittgenstein allgegenwärtig ist.

Der Weltwassertag am 22. März erinnert nicht nur daran, wie wertvoll und zugleich verletzlich unsere Wasserressourcen sind. Er lädt auch ein, genauer hinzuschauen: Wie können wir Gewässer besser schützen? Wie können wir Wasser verantwortungsvoll nutzen? Und was müssen wir tun, damit auch kommende Generationen noch davon profitieren? Gleichzeitig fordert der Tag zum konkreten Handeln auf allen Ebenen auf – von der lokalen Kommune bis zur internationalen Zusammenarbeit. Denn nur wenn alle Akteure ihren Beitrag leisten, kann es eine langfristige und nachhaltige Wasserversorgung für jeden Menschen geben.

Mehr zum Thema unter: >> World Water Day | United Nations

Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest:

Schutzzäune werden im Bereich der Breitenbachtalsperre errichtet

ambquinn über Pixabay

Vor rund neun Monaten wurde in Nordrhein-Westfalen der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) festgestellt; damals war ein infiziertes Wildschwein im Kreis Olpe gefunden worden. Inzwischen gibt es rund 350 bestätigte Fälle in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und Hochsauerland. In enger Abstimmung mit dem Landestierseuchenkontrollzentrum NRW und dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW wurden auf Grundlage des EU-Tierseuchenrechts und der Vorgaben der EU-Kommission Sperrzonen ausgewiesen, in denen Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung getroffen werden und verschiedene Regelungen gelten. Unterschieden wird zwischen der Sperrzone II („infizierte Zone“, in der das Ausbruchsgeschehen stattfindet) und der Sperrzone I („Pufferzone“, die die Sperrzone II umgibt).

Innerhalb der Sperrzone II („infizierte Zone“) wurde außerdem ein Kerngebiet festgelegt und eingezäunt, um ein Abwandern von infizierten Wildschweinen in seuchenfreie Regionen und damit eine überregionale Ausbreitung der ASP zu verhindern. Dieses wird – ebenso wie die Sperrzonen – nun nach den jüngsten Funden infizierter Tiere erweitert. Dafür werden im Kreis Siegen-Wittgenstein vorhandene Zäune in Richtung Hochsauerlandkreis und in Richtung der Landesgrenze nach Hessen ausgebaut und neue Schutzzäune errichtet.

Auch im Bereich der Breitenbachtalsperre werden in der kommenden Zeit aus diesem Grund Zaunanlagen aufgestellt. Der Rundweg um die Talsperre wird aber vorerst frei bleiben.

Was müssen Spaziergänger und Radfahrer beachten?

  • Für Menschen ist die ASP ungefährlich, aber sie können das Virus indirekt über kontaminierte Gegenstände (Schuhe, Kleidung, Fahrzeuge etc.) übertragen. Daher ist die Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger essenziell, um die Seuche einzudämmen.
  • Mit dem ASP-Virus infizierte Wildschweine haben in wenigen Tagen sehr hohes Fieber und ziehen sich in Ihre Einstandsgebiete zurück. Die Schweine überleben diese Infektion nicht. Daher ist es wichtig, dass Personen, die sich in den Sperrzonen oder im Kerngebiet aufhalten, unbedingt auf den Wegen bleiben. Wer Wege verlässt, scheucht unter Umständen schon infizierte Wildschweine auf, die die Seuche dann in andere Gebiete tragen können. Das Wegegebot gilt für alle Aktivitäten im Wald (Mountainbiking, Spaziergang, Geocaching, Pilze sammeln, Trailrunning, Hundetraining, Wanderungen, Fotografie, Tierbeobachtungen usw.).
  • Für Hunde gilt eine Leinenpflicht.
  • Damit die Schutzzäune ihre Wirkung entfalten können, müssen sie intakt und Tore an den Wegen verschlossen sein. Personen sollten deshalb darauf achten, Zauntore – sofern vorhanden – geschlossen zu halten, und Löcher in den Zäunen dem Veterinäramt des Kreises Siegen-Wittgenstein melden: E-Mail: veterinaeramt@siegen-wittgenstein.de, Tel: 0271/333-1120 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, außerhalb der üblichen Dienstzeiten ist das Veterinäramt über die Kreisleitstellen der Polizei und Feuerwehr erreichbar)
  • Wer ein totes oder offensichtlich krankes/verunfalltes Wildschwein sieht, sollte zwingend Abstand von dem Tier halten und wird gebeten, den Fund unter möglichst genauer Angabe des Fundortes umgehend dem Veterinäramt zu melden: E-Mail: wildschweinfund@siegen-wittgenstein.de Tel: 0271/333-1120 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, außerhalb der üblichen Dienstzeiten ist das Veterinäramt über die Kreisleitstellen der Polizei und Feuerwehr erreichbar)
  • Bei dennoch erfolgtem Kontakt sollte zur Verhinderung einer Seuchenverschleppung alles, was mit dem Wildschwein oder Kadaver in Kontakt gekommen ist, bei 70° C gewaschen und gegebenenfalls desinfiziert werden (z.B. Hände, Schuhe, Hundeleine etc.).

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Kreises Siegen-Wittgenstein (>> Afrikanische Schweinepest / Kreis Siegen-Wittgenstein) und auf der Seite des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung des Landes Nordrhein-Westfalen (>> Informationen für Bürgerinnen und Bürger | LAVE NRW).

Lust auf einen ganz besonderen Beruf?

Ausbildung zum/zur Umwelttechnolog*in für die Wasserversorgung beim Wasserverband Siegen-Wittgenstein

Imagefilm über die Trinkwasseraufbereitung

Über den Weg unseres Trinkwassers – angefangen beim Entnahmeturm der Talsperre bis zum Wasserhahn des Endverbrauchers – informiert unser technischer Imagefilm. Diesen finden Sie » hier.

Unsere Verwaltung in der Einheitsstraße in Siegen-Weidenau

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner