Die Obernautalsperre Größte Wassergewinnungsanlage des Verbandes Die Breitenbachtalsperre Wasserlieferant seit 1956 Unser Trinkwasser Mehr Lebensqualität für unsere Region

Herzlich willkommen beim

Wasserverband Siegen-Wittgenstein!

Die Hauptaufgabe des Wasserverbands Siegen-Wittgenstein (WVS) ist die Gewinnung und Bereitstellung von Trinkwasser für die Kommunen und damit für die Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie in einigen Nachbargebieten. Dafür betreibt und unterhält der Wasserverband derzeit zwei Talsperren, mehrere Trinkwasseraufbereitungsanlagen, zahlreiche Hochbehälter und Pumpwerke sowie ein 333 km langes Leitungsnetz. Daneben kommen dem Wasserverband wichtige Aufgaben im Hochwasserschutz zu.

Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein ist aber auch ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region, der wichtige und teils außergewöhnliche und spannende Jobs anbietet.

Auf unseren Internetseiten finden Sie viele Informationen über unsere Arbeit, unsere regionale Verantwortung, die vielfältigen Anlagen des WVS und die abwechslungsreichen Berufsfelder in unserem Verband. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Falsche Behauptungen

Fake-Videos auf TikTok warnen vor Leitungswasser

Mehrere Medien berichten derzeit über TikTok-Videos, in denen behauptet wird, Leitungswasser in Deutschland werde wegen angeblich erhöhter Rückstände von Mikroplastik oder Medikamenten nicht mehr „uneingeschränkt zum Trinken“ empfohlen. Stattdessen rieten Gesundheitsbehörden inzwischen dazu, das Leitungswasser vor dem Verzehr zu filtern. Immer wieder würden Kommunen auch kurzzeitig davor warnen, das Wasser aus dem Hahn zu trinken, da es verunreinigt sei. Dabei handelt es sich jedoch um falsche Behauptungen.

Das Medienunternehmen Correctiv stellt in seinem Faktencheck klar, dass es nach Angaben des Umweltbundesamtes keine Empfehlung gebe, das Leitungswasser zu filtern – und auch keine derartige Empfehlung geplant sei. Leitungswasser werde nach wie vor als Trinkwasser empfohlen. Auch weitere Medien berichten dies. Nach Angaben von ntv schrieb Hendrik Paar, Leiter des Fachgebietes für Trinkwasserhygiene beim Umweltbundesamt, dem Faktencheck-Team der Deutschen Presse-Agentur: „Das Umweltbundesamt hat keine derartige Empfehlung ausgesprochen.“ Auch von Landesbehörden oder Ministerien sei dem Amt nichts Vergleichbares bekannt. „Die Regelungen der Trinkwasserverordnung gelten weiterhin.“

Korrekt sei lediglich, dass es zeitlich und lokal begrenzte Hinweise zum Umgang Trinkwasser geben kann, etwa Abkochgebote nach Leitungsschäden oder Empfehlungen bei Chlorungsmaßnahmen. In solchen Fällen informieren lokale Behörden, zum Beispiel über Warn-Apps. Sie stellen jedoch keine generelle Warnung vor Leitungswasser als Trinkwasser dar.

Trinkwasser zählt in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Es wird kontinuierlich überprüft, und gesetzlich festgelegte Grenzwerte gewährleisten seine gesundheitliche Unbedenklichkeit. Laut Umweltbundesamt liegen mögliche Rückstände von Medikamenten oder Mikroplastik weit unter den relevanten Grenzwerten und gelten selbst bei täglichem Konsum als unbedenklich. Für PFAS („Ewigkeitschemikalien“) wurden zudem neue Grenzwerte eingeführt. Hinweise auf gesundheitliche Risiken durch Mikroplastik im Trinkwasser gebe es derzeit nicht.

Dem Wasserverband Siegen-Wittgenstein sind derartige Empfehlungen seitens der Gesundheitsbehörden ebenfalls nicht bekannt. Die angesprochenen TikTok-Videos sind im journalistischen Stil gehalten und sollen so den Eindruck seriöser Medien erwecken. Tatsächlich lassen sie aber offen, wer dahintersteht. Das Wasser in Siegen-Wittgenstein weist eine besonders hohe Qualität auf: es stammt aus geschützten natürlichen Gebieten, ist nahezu frei von anthropogenen Einflüssen und wird sowohl im eigenen Labor als auch von unabhängigen akkreditierten Stellen fortlaufend kontrolliert.

Wenn die Natur am Regen spart

Talsperren unter Normalniveau: WVS ergreift Vorsorgemaßnahmen und prüft zusätzliche Wasserressourcen

Gefühle täuschen. In diesem Winter gab es viel Schnee und davor und danach hat es ununterbrochen geregnet. Das ist zumindest der Eindruck, den viele Siegerländer und Wittgensteiner haben. Doch trotz zum Teil starker Regen- und Schneefälle reicht der Niederschlag bislang nicht aus, um die Obernau- und Breitenbachtalsperre nach dem trockenen Sommer 2025 wieder vollständig aufzufüllen. Füllstände von aktuell 65 % bzw. 73 % liegen unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Für Dirk Müller, den Geschäftsführer des Wasserverbandes Siegen-Wittgenstein (WVS), ist die Ursache klar: „Der Klimawandel“, so der Diplom-Ingenieur und er erklärt weiter: „Normalerweise füllen sich die Talsperren im Winter, bevor sie zwischen April und Dezember aufgrund geringerer Niederschläge, steigender Temperaturen, zunehmender Verdunstung und höherem Verbrauch wieder absinken. Wir sind also äußerst abhängig vom Niederschlag in den Wintermonaten.“ Bereits im Februar und März 2025 hat es jedoch deutlich weniger geregnet als in den Vorjahren und auch über das ganze Jahr 2025 hinweg sind die Niederschlagsmengen gering ausgefallen. „Deshalb führen die Talsperren aktuell weniger Wasser als sonst um diese Jahreszeit üblich.“ Aufgrund dieser Lage hat der Wasserverband Siegen-Wittgenstein bereits Schritte umgesetzt, um die Trinkwasserversorgung auch dann noch stabil zu halten, wenn langanhaltender Niederschlag weiterhin ausbleibt. Parallel untersucht der Verband weitere Möglichkeiten, Wasserressourcen noch besser auszuschöpfen und im Betriebsablauf ergänzende Einsparpotenziale zu erzielen.  
 
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Von Null auf nachhaltig: Jetzt Karriere in der Wasserversorgung starten!

Imagefilm über die Trinkwasseraufbereitung

Über den Weg unseres Trinkwassers – angefangen beim Entnahmeturm der Talsperre bis zum Wasserhahn des Endverbrauchers – informiert unser technischer Imagefilm. Diesen finden Sie » hier.

Unsere Verwaltung in der Einheitsstraße in Siegen-Weidenau

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