Die Obernautalsperre Größte Wassergewinnungsanlage des Verbandes Die Breitenbachtalsperre Wasserlieferant seit 1956 Unser Trinkwasser Mehr Lebensqualität für unsere Region

Herzlich willkommen beim

Wasserverband Siegen-Wittgenstein!

Die Hauptaufgabe des Wasserverbands Siegen-Wittgenstein (WVS) ist die Gewinnung und Bereitstellung von Trinkwasser für die Kommunen und damit für die Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie in einigen Nachbargebieten. Dafür betreibt und unterhält der Wasserverband derzeit zwei Talsperren, mehrere Trinkwasseraufbereitungsanlagen, zahlreiche Hochbehälter und Pumpwerke sowie ein 333 km langes Leitungsnetz. Daneben kommen dem Wasserverband wichtige Aufgaben im Hochwasserschutz zu.

Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein ist aber auch ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region, der wichtige und teils außergewöhnliche und spannende Jobs anbietet.

Auf unseren Internetseiten finden Sie viele Informationen über unsere Arbeit, unsere regionale Verantwortung, die vielfältigen Anlagen des WVS und die abwechslungsreichen Berufsfelder in unserem Verband. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Anhaltende Trockenheit: Bezirksregierung untersagt Wasserentnahme aus Ruhr, Lenne und Sieg

Regelungen bleiben voraussichtlich bis Ende November bestehen - Bei Verstößen drohen Bußgelder

In der Ruhr, Lenne und Sieg haben sich aufgrund anhaltender Trockenheit niedrige Wasserstände eingestellt. Daher hat die Bezirksregierung Arnsberg für die größeren Flüsse in ihrer Zuständigkeit Allgemeinverfügungen erlassen, die es untersagen, Wasser zu entnehmen. Sie gelten für die Lenne, die Ruhr und die Sieg im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Verfügungen treten am Mittwoch, 15. Juli 2026, in Kraft und bleiben voraussichtlich bis zum Montag, 30. November 2026, bestehen.

Das Verbot gilt für Wasserentnahmen im Kontext des Gemein-, Eigentümer- und Anliegergebrauchs. Verboten ist es damit nicht nur, größere Wassermengen (beispielsweise mit fahrbaren Behältnissen), sondern auch kleinere Mengen für die Bewässerung von Privatgärten zu entnehmen. Ausgenommen davon sind das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen. Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen können mit Bußgeldern geahndet werden.

Die Pegelstände an Ruhr, Lenne und Sieg befinden sich aktuell bereits wieder unterhalb des mittleren Niedrigwassers und damit teilweise auf einem kritischen Niveau. Mit sinkenden Wasserständen verschlechtern sich die Lebensraumbedingungen für Gewässerorganismen zunehmend.

Um dieser kritischen Entwicklung – auch unter Berücksichtigung der für die nächsten Wochen gemeldeten Wetterlage – entgegenzuwirken, hat die Bezirksregierung Arnsberg die Allgemeinverfügungen erlassen. Diese können unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden: https://www.bra.nrw.de/bekanntmachungen.

Da sich der Wasserstand der Lippe im Regierungsbezirk Arnsberg derzeit noch in einem weniger kritischen Bereich befindet, wird auf eine entsprechende Allgemeinverfügung für die Lippe zunächst verzichtet. Die Bezirksregierung Arnsberg bittet jedoch auch für die Lippe eindringlich um eine sparsame Wasserentnahme, um Tiere und Pflanzen zu schützen.

Text: Bezirksregierung Arnsberg

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Talsperren weiter unter Normalniveau

Sparen von Trinkwasser jetzt besonders wichtig!

Die Wasserstände der Obernautalsperre und der Breitenbachtalsperre liegen weiterhin deutlich unter dem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Aufgrund dessen steht die Trinkwasserversorgung auch in Siegen-Wittgenstein – wie in vielen weiteren Regionen in NRW und ganz Deutschland – aktuell unter erhöhtem Druck. Deshalb bitten der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Städte und Gemeinden und wir, der Wasserverband Siegen-Wittgenstein (WVS), alle Bürgerinnen und Bürger um einen bewussten, nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Trinkwasser.

So können Sie helfen:

  • Vermeiden Sie unnötigen Wasserverbrauch im Haushalt.
  • Nutzen Sie Wassersparfunktionen an Armaturen und Haushaltsgeräten.
  • Gießen Sie Gärten, Beete, Sträucher und Bäume möglichst mit gesammeltem Regenwasser.
  • Falls Bewässerung notwendig ist, gießen Sie in den frühen Morgen- oder Abendstunden und nur bedarfsgerecht.
  • Verzichten Sie möglichst auf das Befüllen privater Pools und Schwimmbecken (ausgenommen Kinderplanschbecken).

Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen von uns, Wasser nicht unnötig zu verschwenden. Der sorgsame Umgang mit der kostbaren Ressource „Trinkwasser“ wird wegen der Auswirkungen des Klimawandels immer wichtiger. Um die Situation zu stabilisieren, bitten wir um einen bewussten, nachhaltigen und sparsamen Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser. Jeder freiwillige Beitrag hilft, die vorhandenen Reserven zu schonen und auf mögliche weitere Trockenperioden vorbereitet zu sein.

Auch die Städte und Gemeinden planen, mit konkreten Maßnahmen Trinkwasser einzusparen: So soll auf das Betreiben von Springbrunnen und ähnlichem verzichtet und nur in begründetem Ausnahmefall Trinkwasser für Übungszwecke der Feuerwehren genutzt werden.

Überdies haben wir als Wasserversorger bereits Maßnahmen ergriffen, um den Wasservorrat in den Talsperren zu schonen und die Versorgung stabil zu halten. Dazu gehören die zeitweise Reduzierung der Pflichtabgaben aus den Talsperren, solange dies gewässerökologisch verträglich ist; die Prüfung der Möglichkeit, in den Wintermonaten zusätzliches Wasser aus weiteren Nebentälern der Obernautalsperre in die Talsperre zu leiten; die Steigerung der Aufbereitungsmengen der über das Kreisgebiet verteilten kleinen Gewinnungsanlagen; die volle Auslastung des Grundwasserwerks Siegtal und die Regenerierung zweier weiterer Gewinnungsanlagen im Verbandsgebiet.

Bereits vor einigen Wochen hatten wir gemeinsam mit der Kreisverwaltung darauf hingewiesen, dass die Wasserstände der Breitenbach- und der Obernautalsperre im März und April deutlich unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau liegen (>> zur damaligen Mitteilung). Ursache dafür sind die geringen Niederschlagsmengen im Jahr 2025. So wurden an der Obernautalsperre statt des langjährigen Durchschnitts von 1.041,1 mm lediglich 762,5 mm verzeichnet (-26,8 %). Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich an der Breitenbachtalsperre: Hier lag der Niederschlag im Jahr 2025 mit 857,2 mm ebenfalls deutlich unter dem langjährigen Mittel von 1.203,4 mm (-28,8 %).

Die Niederschläge der vergangenen Wochen konnten diese Defizite nicht ausgleichen. Zum einen blieben auch die Regenmengen im März und April 2026 deutlich hinter den Durchschnittswerten zurück. Zum anderen hat inzwischen die Vegetationsperiode eingesetzt. Dadurch wird ein erheblicher Teil des Niederschlags direkt von den Böden und Pflanzen aufgenommen und gelangt erst gar nicht in die Talsperren. Die Obernautalsperre ist derzeit noch zu 60 % gefüllt. Die Breitenbachtalsperre zu 70 %.

Foto: com77380 über pixabay

Ein Herz für die Breitenbachtalsperre

Bürgerstiftung Hilchenbach erhält Spende und richtet weiteren Fotopoint ein

Am beliebten Rundweg um die Breitenbachtalsperre hat die Bürgerstiftung Hilchenbach einen neuen Blickfang geschaffen: ein Holzherz schmückt seit Kurzem den Aussichtspunkt beim Zulauf des Breitenbachs und lädt Spaziergänger und Radfahrer zu einer besonderen Pause ein.

Denn das Herz, handgefertigt von Dieter Kunze, dient nicht nur als dekoratives Element am Wegesrand, sondern auch als Fotopoint. Ähnlich wie sein Pendant an der Ginsburg bietet es eine ideale Kulisse für Erinnerungsfotos – ganz egal ob als natürlicher Rahmen für Landschaftsaufnahmen oder als charmantes Motiv selbst – und schafft einen Ort, an dem Naturerleben und Freude am Fotografieren zusammenkommen.

Möglich wurde dieses Projekt durch die großzügige Unterstützung von Caro und Jörg Schmitt, die alle Einnahmen aus dem 90-jährigen Bestehen ihrer Metzgerei für den Bau und die Errichtung des Herzens an die Bürgerstiftung gespendet hatten.

Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein stellte gern die Fläche an der Talsperre zur Verfügung. So können ab sofort alle Besucher ein Stück Herzlichkeit mit auf ihren Weg nehmen.

Falsche Behauptungen

Fake-Videos auf TikTok warnen vor Leitungswasser

Mehrere Medien berichten derzeit über TikTok-Videos, in denen behauptet wird, Leitungswasser in Deutschland werde wegen angeblich erhöhter Rückstände von Mikroplastik oder Medikamenten nicht mehr „uneingeschränkt zum Trinken“ empfohlen. Stattdessen rieten Gesundheitsbehörden inzwischen dazu, das Leitungswasser vor dem Verzehr zu filtern. Immer wieder würden Kommunen auch kurzzeitig davor warnen, das Wasser aus dem Hahn zu trinken, da es verunreinigt sei. Dabei handelt es sich jedoch um falsche Behauptungen.

Das Medienunternehmen Correctiv stellt in seinem Faktencheck klar, dass es nach Angaben des Umweltbundesamtes keine Empfehlung gebe, das Leitungswasser zu filtern – und auch keine derartige Empfehlung geplant sei. Leitungswasser werde nach wie vor als Trinkwasser empfohlen. Auch weitere Medien berichten dies. Nach Angaben von ntv schrieb Hendrik Paar, Leiter des Fachgebietes für Trinkwasserhygiene beim Umweltbundesamt, dem Faktencheck-Team der Deutschen Presse-Agentur: „Das Umweltbundesamt hat keine derartige Empfehlung ausgesprochen.“ Auch von Landesbehörden oder Ministerien sei dem Amt nichts Vergleichbares bekannt. „Die Regelungen der Trinkwasserverordnung gelten weiterhin.“

Korrekt sei lediglich, dass es zeitlich und lokal begrenzte Hinweise zum Umgang Trinkwasser geben kann, etwa Abkochgebote nach Leitungsschäden oder Empfehlungen bei Chlorungsmaßnahmen. In solchen Fällen informieren lokale Behörden, zum Beispiel über Warn-Apps. Sie stellen jedoch keine generelle Warnung vor Leitungswasser als Trinkwasser dar.

Trinkwasser zählt in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Es wird kontinuierlich überprüft, und gesetzlich festgelegte Grenzwerte gewährleisten seine gesundheitliche Unbedenklichkeit. Laut Umweltbundesamt liegen mögliche Rückstände von Medikamenten oder Mikroplastik weit unter den relevanten Grenzwerten und gelten selbst bei täglichem Konsum als unbedenklich. Für PFAS („Ewigkeitschemikalien“) wurden zudem neue Grenzwerte eingeführt. Hinweise auf gesundheitliche Risiken durch Mikroplastik im Trinkwasser gebe es derzeit nicht.

Dem Wasserverband Siegen-Wittgenstein sind derartige Empfehlungen seitens der Gesundheitsbehörden ebenfalls nicht bekannt. Die angesprochenen TikTok-Videos sind im journalistischen Stil gehalten und sollen so den Eindruck seriöser Medien erwecken. Tatsächlich lassen sie aber offen, wer dahintersteht. Das Wasser in Siegen-Wittgenstein weist eine besonders hohe Qualität auf: es stammt aus geschützten natürlichen Gebieten, ist nahezu frei von anthropogenen Einflüssen und wird sowohl im eigenen Labor als auch von unabhängigen akkreditierten Stellen fortlaufend kontrolliert.

Von Null auf nachhaltig: Jetzt Karriere in der Wasserversorgung starten!

Imagefilm über die Trinkwasseraufbereitung

Über den Weg unseres Trinkwassers – angefangen beim Entnahmeturm der Talsperre bis zum Wasserhahn des Endverbrauchers – informiert unser technischer Imagefilm. Diesen finden Sie » hier.

Unsere Verwaltung in der Einheitsstraße in Siegen-Weidenau

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