Am 1. Dezember ist „Tag der Trinkwasserhygiene“

Trinkwasser ist mit Abstand unser essentiellstes Lebensmittel. In enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Wasserwerken im Kreis sorgt der Wasserverband Siegen-Wittgenstein jeden Tag dafür, dass sich das Trinkwasser in seinem Versorgungsgebiet in einem einwandfreien Zustand befindet – so wie es der Gesetzgeber auch verlangt. Doch die ausgezeichnete Qualität des Trinkwassers kann nach der Einspeisung in Wohn- und Geschäftsgebäude verloren gehen, wenn einige Dinge nicht beachtet werden. Denn beim Übergang des Wassers in die Gebäudeinstallationen ändern sich ein paar entscheidende Randbedingungen: so wird das Verhältnis von Volumen zu Oberfläche wird ungünstiger und die Werkstoffvielfalt sowie die Strömungsgeschwindigkeiten ändern sich bis hin zu länger anhaltenden Stagnationen bei seltener Nutzung einzelner Leitungsbereiche. Vor allem aber steigt die Temperatur des Wassers in dem Moment an, in dem es ins Gebäude kommt. Und das kann die Vermehrung von Keimen begünstigen. „Die Einhaltung von vorgegebenen Temperaturbereichen und die regelmäßige Entnahme im bestimmungsgemäßen Betrieb sind entscheidende Voraussetzungen für die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Hier ist vor allem der Betreiber und Nutzer gefordert“, erklärt Guido Hilden aus Wilnsdorf, öffentlich bestellter und vereidigter (ö.b.u.v.) Sachverständiger im Bereich Wasserhygiene. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und die Menschen dafür zu sensibilisieren, hat er 2023 den „Tag der Trinkwasserhygiene“ ins Leben gerufen, der seither immer am 1. Dezember begangen wird.

Mehr Informationen zu diesem Tag finden Sie »hier.

Tipps vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), wie Ihr Trinkwasser auch in Ihrer Hausinstallation gesund und genusstauglich bleibt, finden Sie »hier.

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